STROMPREISENTWICKLUNG 2016 in Deutschland

Verbraucher müssen mit höheren Stromkosten rechnen

2016 wird für viele Stromkunden kein günstiges Jahr. Bereits 239 der fast 900 Grundversorgern haben die Preise um durchschnittlich rund 3 % erhöht. (Max Preiserhöhung 14,2 %). Von den Erhöhungen sind 17 Millionen Haushalte betroffen, von denen mehr als die Hälfte in Bayern und Baden-Württemberg zu Hause ist.
Von den großen Stromkonzernen hat Vattenfall angekündigt, zum 1. April den Strompreis in Hamburg (+ 4,9 %) und Berlin (+3,96 %) anzuheben. E.ON meldet Preiserhöhungen für 5 Versorgungsgebiete zwischen 2,8 % und 11,6 %. RWE hält sich bislang mit Strompreiserhöhungen zurück, schließt aber eine Anpassung im Sommer 2016 nicht aus.

Obwohl der Börsenpreis für Strom kontinuierlich sinkt, erhöhen viele Versorger wegen gestiegener Netzentgelte und staatlicher Umlagen die Strompreise. Der Steueranteil hat 2016 mit einem Anstieg auf 54% ein neues Rekordhoch erreicht (+2%). Der Kostenblock „Steuern, Abgaben und Umlagen“ hat sich in den letzten 10 Jahren von 7,7 Cent auf 15,5 Cent mehr als verdoppelt.

strompreiserhoehung

Strompreiserhöhung 2016, Strom-Report.de 
strompreis bestandteile 2016

Was kostet eine kWh Strom 2016? 28,69 Cent
Strompreisentwicklung in Deutschland

Strompreisentwicklung 3-Personen-Haushalt

Wie TopTarif meldet, sind die „Preise der Grundversorgungstarife“ in den letzten 6 Monaten um durchschnittlich 1,3 % auf das jetzige Rekordniveau von 30,27 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gestiegen – so hoch wie noch nie. Trotz dieser Preisentwicklung bezieht noch immer ein Drittel der Verbraucher Strom im Grundversorgungstarif des örtlichen Versorgers – dem meist teuersten möglichen Tarif. Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom, in dem Angebote der örtlichen Grundversorger und überregionaler Anbieter berücksichtigt werden, meldet einen Preisanstieg von 1,4 %.

Stromtarife ab 26.07.2016 mit Preisgarantie
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Eigener Verbrauch
kWh

Die steigenden Strompreis-Bestandteile

Die EEG-Umlage steigt 2016 um 3% und klettert auf ein Rekordhoch von 6,35 Cent pro Kilowattstunde (2015: 6,17 Cent) meldeten am 15. Oktober die Netzbetreiber. Sollten die Versorger die Erhöhung in vollem Umfang an die Kunden weitergeben, zahlt eine durchschnittliche 4-köpfige Familie mit einem Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden (Musterfamilie) im kommenden Jahr allein für die EEG-Umlage etwa 11 € mehr, wie aktuelle Berechnungen des Informationsdienstes Strom-Report.de ergeben.

Netzentgelte wurden ebenfalls in den vielen Versorgungsgebieten erhöht. Im Zuge der Energiewende werden die Netzbetreiber enorme Investitionen in die Infrastruktur stemmen müssen und diese Kosten ohne Zögern an die Verbraucher weiter geben. Zudem kostet Seehofers Extrawunsch für die Erdverkabelung der Nord-Süd-Stromtrassen zwischen 3 und 8 Milliarden Euro extra. Der durchschnittliche Preisanstieg der Netzgebühren liegt bei 5,4%, was zu einem Preis von 7,55 Cent je Kilowattstunde führt. Rechnerisch ergibt sich so für die Musterfamilie eine Mehrbelastung von weiteren 50 € pro Jahr.
Liste der Netzentgelte für 2016 – So teuer wird der Stromtransport

Auf Beschluss der Großen Koalition verdoppeln sich 2016 die Zuschüsse für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Umlage) – von aktuell 0,25 Cent pro kWh auf voraussichtlich 0,53 Cent. Für die 4-köpfige Familie würden die Jahreskosten um 14 € steigen. (Quelle: Dow Jones Energy)

2016 wird es auch eine neue Abgabe für Braunkohlekraftwerke geben. Die Kraftwerke sollen vom Strommarkt genommen werden, aber als Reserve in stromknappen Zeiten bereitstehen. Dafür erhalten die Energiekonzerne rund 230 Millionen Euro pro Jahr über einen Zeitraum von sieben Jahren. Die Netzentgelte würden dadurch um rund 0,05 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Mehrkosten für den Stromkunden 2,50 €.

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Preiserhöhung und Einsparpotenzial

Strompreise und Ersparnis 2015Es ist noch nicht sicher, in welchem Umfang die Energieversorger die Preissteigerungen an ihre Endkunden weitergeben. Im ersten Halbjahr waren 17 Millionen Haushalte von Preiserhöhungen von durchschnittlich 3,0 % betroffen. Steigende Preise für Stromkunden ließen sich zum Teil durch die gesunkenen Großhandelspreise an der Strombörse  kompensieren, denn die haben zwischen Sommer 2014 und 2015 um rund 10% nachgegeben. Im vergangenen Jahr betrug der durchschnittliche Börsenpreis 3,17 Cent je kWh ein, das ist der niedrigste Wert seit 2004.

Um der Kostenspirale entgegen zu wirken, ist die Wahl eines Stromanbieters mit Preisgarantie ratsam. Das durchschnittliche Preisgefälle zwischen den Grundversorgungstarifen und den günstigsten verbraucherfreundlichen Tarifen eines alternativen Stromanbieters lag im ersten Halbjahr 2015 bei 15 %. (Zuzüglich 10-20 % Bonuszahlung). Viele Energieversorger bieten Preisgarantien von 12 bis 24 Monaten.

Laut Monitoringbericht der Bundesnetzagentur haben 2014 fast 3,8 Millionen Stromkunden ihren Anbieter gewechselt. Die Ersparnis beim Wechsel des Versorgers liegt aktuell bei durchschnittlich 30%.

Stromtarife ab 26.07.2016 mit Preisgarantie
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Eigener Verbrauch
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STROMPREISENTWICKLUNG 2015

Gesunkene Strompreise für private Verbraucher

Für mehr als 11 Millionen Kunden sind die Strompreise 2015 um durchschnittlich 2,4 Prozent gesunken, denn nach jahrelangem Zögern haben mehr als 400 der rund 1.000 Stromanbieter die niedrigen Börsenpreise und die gesunkene EEG-Umlage an ihre Kunden weitergegeben. Der Preisrückgang war ein guter Schritt, brachte aber nur eine leichte Entlastung auf einem sehr hohen Preisniveau. Zumal auch zahlreiche Preiserhöhungen in der Grundversorgung gemeldet wurden, insbesondere in den Versorgungsgebieten von EnBW, Vattenfall und E.ON. Bundesweit gab es im Herbst auch nur einen marginalen Strompreisrückgang für nur wenige Kunden.

Anfang September sank der Strompreis an der Leipziger Energiebörse EEX auf ein Rekordtief von nur 2,6 Cent pro Kilowattstunde. Das ist der niedrigste Stand seit zwölf Jahren. Dennoch werden die gesunkenen Großhandelspreise kaum an Privatkunden weitergegeben.

Mitte Oktober wurde die Höhe der EEG-Umlage für das Folgejahr (2016) festgelegt. Obwohl auf dem EEG-Konto ein riesiges Plus von 2,5 Milliarden Euro schlummert, war nicht mit einer ernsthaften Senkung der Umlage zu rechnen. Der Gipfel des „EEG-Kosten-Berges“ wird auch erst im Jahr 2023 erreicht werden, melden die Energie-Experten der Agora Energiewende.

Wer die Kosten der Energiewende auch in Zukunft tragen soll, wird deutlich. Vor allem Stromkunden und Steuerzahler werden zur Kasse gebeten, wenn alte Kraftwerke vom Netz gehen, die Sonne stärker scheint oder der Wind ordentlich bläst. Die energieintensiven Industrien werden weiterhin entlastet.

Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das Handelsblatt belegen, dass sich die Kosten der Energiewende für Stromkunden auf 28 Milliarden Euro pro Jahr belaufen. Umgerechnet auf einen Privathaushalt mit einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden sind das 270 Euro im Jahr für die Umsetzung der Energiewende. Diese Kosten enthalten die Förderung der erneuerbaren Energien und die dadurch verursachten Kosten des Netzausbaus.

EEG-Umlage und Netzentgelte 2015

Die EEG-Umlage sank 2015 das erste Mal seit ihrer Einführung von 6,24 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde. Gleichzeitig kündigten 24 der 33 großen Netzbetreiber an, ihre Gebühren ab 01.01.2015 anzuheben.
Deutschlandkarte Netzentgelte für 2015

EEG-Reform – Große Hoffnungen und doch kein Aufatmen

Die EEG-Umlage ist 2015 zwar gesunken, was aber nicht auf die EEG-Reform zurückzuführen ist. Denn die Umlage für 2014 wurde bereits zu hoch angesetzt, weil Prognosefehler aus den Jahren davor und ein dickes Minus von 1,5 Milliarden Euro auf dem EEG-Konto ausgeglichen werden mussten. Inzwischen ist das Konto bei einem Plus von rund 2 Milliarden Euro. Experten des Öko-Instituts und der Denkfabrik Agora-Energiewende errechneten eine mögliche Absenkung auf 5,8 Cent. Laut Spiegel setzten die Beamten von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) stattdessen den Preis nach Vorgaben der Netzbetreiber fest – auf die bekannten 6,17 Cent pro Kilowattstunde.

Diese Mehrkosten, die nun von den privaten Stromkunden gezahlt werden, fließen in eine sogenannte Liquiditätsreserve, mit der die Netzbetreiber Kontoschwankungen im Jahresverlauf ausgleichen sollen. Nach Berechnungen der Strombranche wird so eine milliardenschwere Reserve gar nicht benötigt.

Wie reagiert man auf diese Entwicklung?

StromvergleichVerbraucher müssen selbst die Strompreisbremse ziehen, denn fasst man die Prognosen zusammen, ist bestenfalls mit einem Seitwärtstrend in der Entwicklung zu rechnen. Das Einsparpotenzial liegt bei einem Anbieterwechsel bei etwa 30 % wie die Finanzexperten von Stiftung Warentest durchgerechnet haben. Berlin liegt mit 420 € Einsparung für einen 4 Personen Haushalt an der Spitze, dicht gefolgt von Hannover (380 €) und Bremen (340 €).

Wenn Sie den Anbieterwechsel in Erwägung ziehen, sichern Sie sich einen Tarif mit mindestens 12-monatiger Preisgarantie. Im Stromrechner finden sie alle aktuellen Tarife für 2016. Sie können direkt online den Anbieter wechseln. Alle Wechselformalitäten, inkl. Kündigung, übernimmt der neuer Stromanbieter.

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STROMPREISENTWICKLUNG 2014

Wie stark sind die Strompreise 2014 gestiegen?

Strompreise 2015Stromkunden mussten auch 2014 wieder mit steigenden Strompreisen leben. Gründe dafür waren die gestiegenen Stromnetzentgelte und die Erhöhung der EEG-Umlage von 5,28 auf 6,24 Cent pro kWh.  Damit setzte die Strompreisentwicklung ihren zehnjährigen Aufwärtstrend fort, in denen sich die Preise fast verdoppelt haben.

Die Preise an den Strombörsen sinken zwar seit knapp sechs Jahren – laut Statistischem Bundesamtes im letzten Jahr um rund 14 % – aber nur wenige Energieunternehmen gaben diese Preise an ihre Kunden weiter.

Rund 30 % der Stromanbieter hatten laut Verbraucherportal Verivox die Tarife zum 01.01.2014 um etwa 3,5 % angehoben. Die Anbieter, die ihre Preise zum Jahreswechsel stabil gehalten haben, zogen im Laufe des Jahres im einstelligen Prozentbereich nach. Bereits zum 1. April setzten 32 Versorger die Preise im Schnitt um 4,5 % rauf. Viele Stromanbieter nutzten die Sommermonate für eine Preissteigerung, als die Kunden mit Fussball und Urlaubsplanung abgelenkt waren.

Bester Strompreis für Ihr Zuhause STROMVERGLEICH

Klare Worte vor der EEG-Reform

Bereits bevor sich Bund und Länder auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) einigten, prognostiziert der Vorsitzende der Kommission zur Energiewende, Andreas Löschel, einen Anstieg der EEG-Umlage von derzeit 6,24 Cent pro Kilowattstunde um weitere 2 Cent in fünf Jahren.

“Die Kosten für Endverbraucher steigen seit zehn Jahren und alle Indikatoren zeigen weiter stark nach oben.” Andreas Löschel, Vorsitzender der Kommission zur Energiewende

Die verabschiedete Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird den Strompreisanstieg aber nicht stoppen – davon ist auch der Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft Johannes Kempmann überzeugt. Die Versorger werden die höheren Kosten für den Netzausbau und Reservekraftwerke an die Verbraucher weiterreichen. Allein in die regionalen Verteilnetze müssen in den nächsten zehn Jahren etwa 25 Milliarden Euro investiert werden.   Das Interview im Manager Magazin

„Auf Euro und Cent kann ich es nicht beziffern, aber es geht auf jeden Fall nach oben, nicht nach unten“ Johannes Kempmann, Cheflobbyist der Energiewirtschaft

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Was macht unseren Strom eigentlich teuer? Wir erklären Ihnen das mal!

 

Nicht zu viel bezahlen! PREISVERGLEICH

News zur Strompreisentwicklung

Strompreisentwicklung: Im Norden zu viel, im Süden zu wenig Strom

Die EU-Kommission plant, Deutschland in zwei Strompreiszonen aufzuteilen. Auslöser sind die wachsenden Ungleichgewichte in der Stromerzeugung, unter denen Deutschlands Nachbarländer Polen und Belgien leiden, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Kommissionskreise. Künftig könnte der Börsenstrom in Süddeutschland teurer sein als in Norddeutschland. Denn während im Norden zu viel Strom produziert wird, sind die Kapazitäten im Süden knapp. Die EU-Kommission sucht seit Monaten nach Lösungen, um die Probleme in den Griff zu bekommen, die mit Deutschlands Energiepolitik einhergehen. Dänemark und Norwegen beklagen sich Berichten zufolge darüber, ihren Ökostrom nicht nach Südeuropa leiten zu können. Polen und Tschechien wiederum bemängeln, dass deutscher Strom aus Deutschlands Netzen wegen fehlender Kapzitäten in die Netze der Nachbarländer abfließt und eben dort zur Überlastung führt.
Die Zweiteilung der Preiszonen sollen einen Anreiz schaffen, den längst verschlafenen Netzausbau in Deutschland voranzutreiben und den Bau von Windkraftanlagen im Süden Deutschlands nicht einschlafen zu lassen.

Stromkunden zahlen jährlich hunderte Millionen Euro zu viel an Netzentgelten

Deutsche Stromkunden haben in den letzten Jahren hunderte Millionen Euro zu viel an Netzentgelten bezahlt. Darüber berichtet das ARD-Magazin MONITOR. Obwohl die Netzbetreiber laut Gesetz nur 9,05 % Eigenkapitalrendite aufweisen dürfen, erzielten die Monopolisten nach Recherchen von MONITOR zum Teil deutlich höhere Renditen.

Eine Untersuchung des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bundesnetzagentur kommt zu dem Ergebnis, dass die Stromnetzbetreiber zwischen 2006 bis 2012 im Schnitt eine Eigenkapitalrendite von 14,4 % erwirtschaftet haben -also weit mehr als die gesetzlich vorgegebenen 9,05%.

„Die Renditen sind eindeutig zu hoch. Und das müssen die Verbraucher über ihre Stromrechnung bezahlen“, kritisiert Niels-Sönnick Schnoor vom Verbraucherzentrale Bundesverband gegenüber MONITOR.

Die Anzahl der Öko-Stromtarife steigt

Mit Öko-Stromtarifen wirbt heute fast jeder Stromanbieter. Doch wie grün der Strom wirklich ist, kann der Kunde beim Stromvergleich kaum erkennen. Steckt Normalstrom dahinter, verkauft der Stromanbieter wirklich nur Ökoenergie?

Der Blick auf die Internetseiten der Stromanbieter klärt wenig auf. Da wird mit Öko-Siegeln geworben, Bilder von Windrädern oder Solaranlagen suggerieren ökologischen Strom. Über 1.000 Stromanbieter werben um neue Kunden, 37 mehr als vor einem Jahr. Selbst wenn man sich beim Stromvergleich auf die bundesweit verfügbaren Stromanbieter beschränkt, sind es immer noch 92. Und alle bieten Ökostrom-Tarife auf den Portalen für Stromvergleich an. Hier finden Sie eine Liste der Öko-Stromanbieter.

Ihre Meinung zur Strompreisentwicklung in Deutschland

sowas

Was kostet eine kwh Strom 2016?

Energy Girl

@sowas Ein aktueller Strompreis, der für jeden Wohnort gilt, ist schwer zu ermitteln. Im bundesdeutschen Durchschnitt beträgt der Strompreis pro kWh 28,69 Cent.

Palmer

Die Strompreisentwicklung in Deutschland und der gesamten EU ist entsetzlich. Alleine im zweiten Halbjahr 2015 gabe es laut Eurostat einen Preisanstieg bei den Stromkosten um 2,4 Prozent. Der durchschnittliche Strompreise pro kWh liegt bei 21,1 Cent. In Deutschland liegen wir mit 28,3 Cent weit darüber, weshalb wir weiter auf Platz 2 landen. Noch teurer ist es nur in Dänemark. Die ungeheure Strompreisentwicklung ist in Deutschland größtenteils auf Steuern und Umlagen zurückzuführen. Wir zahlen 54 Prozent des Strompreises an den Staat. Am stärksten besteuert wird in Dänemark, denn hier gehen vom Strompreis 69 Prozent zurück ins Staatssäckl.

SanFranziska

Guter Artikel, erklärt einiges. Ich bin gerade wiede rzurück in Deutschland (nach 10 Jahren Amerika) und habe direkt einen Schock gekriegt, als ich gesehen habe, was die Stadtwerke für den Strom haben wollen. Die Strompreisentwicklung in Deutschland ist Besorgnis erregend!!!

Neueinzug

Mein aktueller Strompreis: 33,8 Cent pro Kilowattstunde in Bad Herrenalb. Ja, ich muss schleunigst wechseln

Energy Girl

@neueinzug „schleunigst wechseln“ ist einen gute Idee. Aktueller Strompreis bei einem seriösen Anbieter in Bad Herrenalb 28,9 Cent pro Kilowattstunde

Sparsamer

macht es als Gewerbe mit einem Verbrauch von 143.000kw/h Sinn einen Rahmenvertrag mit einem Arbeitspreis von 3,7ct/kwh jetzt schon für 01.01.2018 bis z.B. 31.12.2020 fest zu vereinbaren, oder ist eine kürzere Laufzeitvereinbarung mit Preisgarantie sinnvoller

Energy Girl

@Sparsamer. Das ist eine unternehmensstrategische Entscheidung. Sicherheit oder Flexibilität spielen dort eine große Rolle. Der Strompreis vom 20.07.2016 betrug 3,22 ct/kWh. Wie sich die Preise entwickelt haben, erklärt das IWR recht ausführlich Link